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C3.0
Christie's
Tate
Whitechapel
2022–2025
C3.0
Produktverantwortlicher
UX/UI
Projektmanagement
Digitalstrategie
Als Mitbegründer und Product Owner von Christie’s 3.0 habe ich mit meiner Führungsrolle maßgeblich dazu beigetragen, das Produkt durch alle Phasen seines Lebenszyklus zu begleiten – von der Konzeption bis zur Markteinführung. Ich habe alle Aspekte der Plattformentwicklung geleitet, darunter Konzeptfindung, Nutzerforschung, Design und technische Entwicklung, und dabei sichergestellt, dass jede Phase mit unseren strategischen Geschäftszielen im Einklang steht und neue Maßstäbe in der Auktionstechnologie setzt.

Meine Rolle war entscheidend dabei, die Plattform in ein Modell für zukünftige Auktionen zu verwandeln, das über traditionelle Mechanismen hinausgeht, indem der gesamte Kauf- und Verkaufsprozess auf die Blockchain verlagert wurde. Dieser innovative Ansatz hat Christie’s an die Spitze des Handels mit digitaler Kunst gebracht, wobei die Blockchain-Technologie genutzt wird, um Sicherheit, Transparenz und Effizienz für Sammler und Künstler gleichermaßen zu verbessern.

In Zusammenarbeit mit einem visionären Team habe ich die nahtlose Verschmelzung der Vertrautheit von Web2 mit den fortschrittlichen Fähigkeiten von Web3 geleitet und damit einen neuen Standard für Compliance und Benutzererfahrung in der Kunstauktionsbranche gesetzt. Dazu gehörte die Einführung bahnbrechender Funktionen wie:

→ Vollständige On-Chain-Gebote und durch Smart Contracts verwaltete Transaktionen

→ Echtzeit-Gebote-Bieten mit ETH-USD-Umrechnung

→ Strenge automatisierte Compliance für digitale Wallets

→ Erweiterte On-Chain-Berechnung der Umsatzsteuer und Zahlungserleichterung

→ Strategische Implementierung eines Layer-2-Wallet-Systems

→ Zentralisiertes Auktionsmanagement durch eine einheitliche Backend- und Frontend-Infrastruktur

Auch das Design und die Operationalisierung der virtuellen Galerie standen unter meiner Leitung, wobei ich sicherstellte, dass sie die Essenz des Christie’s-Erbes einfing und gleichzeitig eine Web3-native Schnittstelle nutzte.Der anfängliche Erfolg von Christie’s 3.0 zeigte sich im Ausverkauf der Werke von Diana Sinclair, was unseren innovativen Ansatz und die robusten Fähigkeiten der Plattform bestätigte. Im weiteren Verlauf entwickle ich aktiv neue Funktionen und Fähigkeiten für 2024, um Christie’s 3.0 weiter als Leuchtturm der Innovation und als futuristischen Standard für On-Chain-Kunsttransaktionen voranzutreiben.
Christie's 3.0 Virtuelle Galerie
2016–2025
Christie's
Produktverantwortlicher
UX/UI
Digitale Transformation
Digitalstrategie
Kreativdirektor
Markenbildung
Kampagnen
Ausstellungsgestaltung
Seit meinem Eintritt bei Christie’s als International Creative Director im Jahr 2016 habe ich ein Team von über 50 Kreativen bei der Produktion von originellen Ausstellungen, digitalen Kampagnen und Künstlerpublikationen geleitet und dabei mit Künstlern, Galeristen und Kunstexperten zusammengearbeitet.

Als Mitglied des digitalen Führungsteams seit 2020 liegt mein Schwerpunkt auf der Vorantreibung digitaler Innovationen und der Entwicklung experimenteller MVP-Plattformen, wodurch ich Christie’s als Marktführer im Bereich der Online-Auktionen etabliert habe. Während meiner Zeit als Global Head of Digital Design & Innovation habe ich ein internes Innovationslabor ins Leben gerufen, Christie’s in den Bereich AR/VR vorangetrieben, eine B2B-SaaS-Plattform für Kunstmessen entwickelt und luxuriöse Augmented-Reality-Anwendungen aufgebaut, während ich gleichzeitig die Weiterentwicklung der UX/UI von Christie’s für die Website und die iOS-App leitete.

Mit der Neugestaltung des Frontends der digitalen Präsenz von Christie’s beauftragt, leitete ich ein Team von 10 UX-Produktdesignern und arbeitete mit verschiedenen externen Agenturen zusammen, um unsere Website und unsere Design-System-Bibliothek zu aktualisieren und so eine erstklassige Benutzererfahrung für das weltweit führende Auktionshaus zu gewährleisten. Als Leiterin basiert meine Philosophie auf einer dynamischen, kreativen Führung, die das UX-Design für fortschrittliche, iterative Verbesserungen der Website und der iOS-App steuert.

Mein Team hat entscheidend zur Entwicklung von Projekten wie unserer Shop-Plattform und maßgeschneiderten Kunstmesse-Dienstleistungen beigetragen und damit das Angebot von Christie’s erheblich bereichert. In meiner derzeitigen Rolle als Head of Digital Design arbeite ich eng mit dem Head of Product und dem COO zusammen, um unsere digitalen Produkte innovativ weiterzuentwickeln. Dabei stelle ich sicher, dass wir unsere WCAG-Barrierefreiheitskriterien übertreffen, und setze gleichzeitig neue Maßstäbe mit Funktionen wie personalisierten Empfehlungen, schnellerem Online-Checkout und immersiven Möglichkeiten zur Betrachtung von Kunst und Luxusartikeln.

Als Verfechter einer „hauseigenen“ Studiokultur bin ich aktiv in den Designprozess eingebunden – von der Überwachung digitaler Strategien und Verkäuferpräsentationen bis hin zur agilen Entwicklung und Umsetzung. Ich bin weiterhin aktiv an Styling, Kampagnen und Design beteiligt und fördere ein Umfeld, in dem Teamarbeit auf enge Auktionsfristen trifft, um jährlich über 380 kreative Lösungen für Live-Auktionen zu produzieren.
Künstlerische Leitung der Classic Week
2011–2016
Tate
Kreativdirektor
Markenbildung
Künstlerische Leitung
Produktionsmanagement
Ausstellungsgestaltung
Plakatgestaltung
Meine Rolle war praxisorientiert und umfasste die Gestaltung von Ausstellungen, Drucksachen, Website-Elementen und Materialien für digitale Kampagnen, wobei ich eng mit Künstlern und Kuratoren zusammenarbeitete, um ihre Visionen zum Leben zu erwecken.

Im Jahr 2015 arbeitete ich mit North Design Studio zusammen, um die Markenidentität der Tate zu erneuern. Als Leiter des internen Teams beaufsichtigte ich die Einführung dieser neuen Identität, die die vielfältigen Galerien der Tate unter einem einzigen, anpassungsfähigen Logo und typografischen Design vereinte. Diese Weiterentwicklung war kein komplettes Redesign, sondern eine Aufwertung der bestehenden Identität, die das Branding für eine Reihe von Medien vereinfachte und gleichzeitig die wiedererkennbare Essenz der Tate bewahrte.

Meine Arbeit bei der Tate war vielseitig; ich war 2012 an der Erstellung von Richtlinien für das Kampagnendesign beteiligt, was zu einer Reihe einzigartiger und dennoch markenkonformer Plakate für jede Ausstellung führte. Besonders hervorzuheben sind die Ausstellungsdesigns – von Edvard Munch im Jahr 2012 bis hin zu Henri Matisse im Jahr 2016 –, bei denen die Ausstellungshalle zu einem wesentlichen Bestandteil des Ausstellungskonzepts und der Kommunikationsstrategie wurde.

Diese Entwürfe waren Gemeinschaftswerke, bei denen die Visionen von Kuratoren, Designern und Herstellern kombiniert wurden, um eindrucksvolle visuelle Erlebnisse zu schaffen. Außerdem gestaltete ich den Jahresbericht neu und verlieh ihm ein magazinähnlicheres Format, wobei ich die wachsende globale Reichweite der Tate durch ein flexibles Raster, hervorgehobene Zitate und Projekt-Highlights unterstrich.

Meine Beiträge erstreckten sich auch auf den digitalen Bereich; 2015 war ich Teil des Teams, das für das Wireframing und die Neugestaltung der Tate-Website verantwortlich war. In Zusammenarbeit mit Charming Robot entwickelten wir ein nutzerzentriertes Design auf der Grundlage gründlicher Recherchen und Daten, das eine leistungsstarke neue Suchleiste, eine Startseite mit Bildern in voller Breite und Videofunktion sowie eine neue standortbasierte Navigation umfasste.

Diese Zeit bei der Tate war für mich eine Lernphase, die mir unschätzbare Erfahrungen in der kommerziellen Kunst und im Design vermittelte und später meine Entscheidung beeinflusste, 2016 zu Christie’s zu wechseln. Meine Zeit bei der Tate war geprägt von dem Bestreben, künstlerische Kreativität mit strategischem Design-Denken zu verbinden, um sicherzustellen, dass jedes Projekt nicht nur die künstlerische Vision widerspiegelte, sondern auch mit den übergeordneten institutionellen Zielen der Tate im Einklang stand.
Grafiken von Damien Hirst
2008–2011
Whitechapel
Leiter der Designabteilung
UX/UI
Design
Produktion
Inhaltsverwaltung
Als Leiterin der Abteilung für Design und Produktion an der Whitechapel Gallery spielte ich von 2008 bis 2011 eine zentrale Rolle bei der visuellen Neugestaltung der Galerie, sowohl vor Ort als auch online. In Zusammenarbeit mit Spin Design Studio leitete ich die Konzeption und Umsetzung einer Markenauffrischung, die zeitgleich mit der Neueröffnung der Galerie erfolgte – einem Meilenstein der Londoner Kunstszene, der für die Präsentation zeitgenössischer Kunst und die Förderung moderner Künstler bekannt ist.

Meine Beiträge waren maßgeblich an der Entwicklung der unverwechselbaren visuellen Identität der Galerie beteiligt. Wir führten das sockelförmige Branding-Element ein, ein einzigartiges grafisches Werkzeug, das die Marke elegant von den Kunstwerken abgrenzt, die Lesbarkeit verbessert und gleichzeitig die Integrität der Werke der Künstler respektiert. Dieser Ansatz, der randlose und eng beschnittene Bilder nutzt, lädt zu einer persönlichen Verbindung mit der Kunst ein und fördert ein intimes Besuchererlebnis.

Unter meiner Leitung integrierte das hauseigene Designteam diese neue Identität nahtlos in verschiedene Medien, darunter Beschilderung, Printmaterialien sowie das Design und die Erstellung einer neuen Website. Diese Konsistenz hat die Materialien der Galerie sofort erkennbar gemacht und ihre Stellung in der Kunstszene gefestigt.

In Zusammenarbeit mit Holmes-Wood leitete ich zudem die Entwicklung eines innovativen Wegeleitsystems für die weitläufigen Räume der Galerie. Die Beschilderung, bei der der Sockel als Informationsträger genutzt wird, verbindet die beiden Gebäude der Galerie und sorgt für eine einheitliche visuelle Präsenz bei großen Veranstaltungen und Ausstellungen.

Die kombinierte Wirkung des Sockel-Branding-Elements, der überarbeiteten Whitechapel-Schriftart und der durchdachten Bildgestaltung bildet den Kern der erneuerten und gefeierten visuellen Identität der Whitechapel Gallery.
Whitechapel – Markenidentität und Rebranding